Die Zwitscherbaumroute:

Ein Spaziergang von Ost nach West

Die acht Zwitscherbäume verteilen sich so übers Bielefelder Stadtgebiet, dass sie die Geschichte der Stadt und ihrer Bewohner aus vielfältigen Blickwinkeln beobachten können:

  • Frieli, die Friedenslinde, und Alta, die Altstädter Platane, haben die beiden ältesten Kirchen Bielefelds im Blick.
  • Alta bildet zusammen mit Plata, der großen Platane am Niederwall, und Blubu, der Friedhofsbuche am Jahnplatz, eine Dreierreihe, die die heutige City bezwitschert.
  • Frieli bildet zusammen mit Kuka, der Kunsthallen-Kastanie, und Kieke, der Kiekstadt-Esche an der Sparrenburg, ein Dreieck im Süden der Altstadt.
  • Raspa, die Raspi-Buche (im Ravensberger Park), beobachtet den Osten der Stadt mit seinen alten Fabriken. Bübu, die Bürgerbuche (im Bürgerpark), vertritt die Weststadt. Sie bilden die äußeren Enden der Zwitscherbaumroute.

Besuchen Sie acht Bäume auf der Zwitscherbaumroute! Starten Sie starten am besten bei Raspa im Ravensberger Park (1), gehen von dort 750 m zu Blubu auf dem Friedhof Jahnplatz (2), dann 200 m weiter zu Alta, der Altstädter Platane (3), 400 m weiter zu Plata, der großen Platane am Niederwall (4), und 300 m zu Frieli, der Friedenslinde an der Neustädter Marienkirche (5). Wer Bielefelder Berge mag, steigt von dort über 600 m und 60 Höhenmeter zur Sparrenburg (6) hoch, begegnet Kieke, der Kiekstadt-Esche, auf Kronenhöhe, und genießt mit ihr zusammen die fantastische Aussicht über Bielefeld. Von dort geht es, je nach Geschmack, rechts oder links um die Sparrenburg herum 800 m und 60 Höhenmeter hinunter zum Adenauerplatz und gleich durch zu Kuka, der Kastanie im Kunsthallenpark (7). Wer sich den Berg ersparen will, geht von Frieli gleich zu Kuka durch und sieht dabei das neue Lutterbett am Gymnasium Waldhof und den offenen Lutterkanal am Nebelswall (300 m). Bei Kuka kann man gut Schluss machen und z. B.

  • im Café Schäfer (Kunsthalle), im Zwanzig Dreizehn (Klosterplatz 19) oder im Stolander (Alfred-Bozi-Str. 9) einkehren.

Wer noch Hummeln in den Füßen hat, geht 1,4 km weiter über Albrecht-Delius-Weg und Wertherstraße zu Bübu im Bürgerpark (8). Wer es ganz toll treiben will, macht dabei noch einen Schlenker über den Johannisberg (2 km, 50 Höhenmeter bergauf und bergab). Für den Belohnungskaffee und –kuchen bietet sich

  • das Café im Bürgerpark an.

Weitere Einkehrtipps auf der Route (etwa bei Regenschauern):

  • Black Rose, Heeper Str. 52, und Bartsch, Viktoriastr. 54 (bei Raspa)
  • CafeNio, Rathausplatz (zwischen Blubu und Alta)
  • Botschaft (ehem. Ratscafé), Altstädter Kirchplatz (bei Alta)
  • Café Schlösschen, Niederwall 44, und Gutzeitcafé (ehem. Café Passon),
    Niederwall 61 (bei Plata)
  • Restaurant Sparrenburg (bei Kieke)
  • Park Inn Hotel auf dem Johannisberg (zwischen Kuka und Bübu).